Vereinsgeschichte

Wer kann des Sängers Zauber lösen,
wer seinen Tönen widerstehen?
Friedrich von Schiller

Die Vereinschronik berichtet:

Der Gesangverein Concordia besteht unter diesem Namen seit Januar 1879. Viele der Mitglieder gehörten vor dieser Zeit ebenfalls einem Gesangverein an, welcher wohl schon 15 Jahre bestand, aber nie recht lebensfähig war, weil zuviel Willkür jedem einzelnen Mitgliede eingeräumt und also, wie es in der Regel ist, in vielen Dingen eine Einigung nicht zu erzielen war, und:

Ein Verein ohne Eintracht und Liebe ist morsch und zerfällt.

Nach der Auflösung dieses Vereins unternahm der damalige Lehrer Reichenborns, Herr Scharf, die Neugründung eines Männergesangsvereins unter dem Namen Concordia, um dem jungen Verein damit jeder Zeit vor Augen zu halten, dass nur Eintracht, Einklang, Harmonie (Concordia) imstande seien, eine Vereinigung von Männern zusammenzuhalten. Wie wichtig den Vereinsmitgliedern dieser Gründungstag geblieben ist, beweist die alljährliche Feier des Stiftungsfestes am 1. Sonntag nach Neujahr. Als Ziel des Vereins galt: Pflege des Gesangs und der geselligen Unterhaltung. Auf welche Weise diese zu erstreben sei, wurde noch genauer in den Statuten dargestellt.

Mit größtem Eifer wurden nun unter Leitung des Dirigenten die Übungsstunden aufgenommen und schon im folgenden Jahr konnte der neue Verein auf dem ersten Stiftungsfest seine Leistungen unter Beweis stellen. Im Jahre 1884 musste Herr Lehrer Scharf wegen Versetzung nach Allendorf die Leitung des Vereins abgeben.

Der Nachfolger, Herr Lehrer Diehl, erklärte sich bereit, den Verein zu übernehmen. In der Vereinschronik steht geschrieben: „Von einem Vertrage mit dem Dirigenten wurde abgesehen“, da der Verein den Entschluss gefasst hatte, eine Fahne zu erwerben. Dagegen zeigte sich der Verein bereit, jederzeit dem Dirigenten Hilfeleistungen im Mähen, Dreschen usw. zu erweisen. Das vorhandene Vereinsvermögen betrug 50.00 RM. Durch tatkräftige Unterstützung der Einwohner Reichenborns (es wurden 105 RM gesammelt) war der Verein in der Lage, eine Fahne zu erwerben. Die Fahne wurde für den Preis von 250 RM Bei der Firma Heinrich Lieber in Hanau bestellt.

Die neue Vereinsfahne war von der einen Seite mit einem Lorbeer und Eichenkranz sowie mit dem Spruch „Sangeslust erhebt die Brust, Gott segne unsere Lieder“ bestickt. Die andere Seite trug den Vereinsnamen Concordia 1885 (Anschaffungsjahr der Fahne).

Im Jahre 1885 wurde sie festlich eingeweiht. 16 Vereine nahmen an der Fahnenweihe teil. Leider ist die wertvolle Fahne im Jahre 1945 während der Besatzungszeit durch Amerikanische Truppen gestohlen worden.

In den Jahren nach der Fahnenweihe war durch regelmäßigen Besuch der Gesangstunden ein stetiger Aufstieg zu verzeichnen. Der derzeitige Vorstand bestand aus den Herren Wilhelm Schamp 1. Vors. , Wilhelm Peuser 2. Vors. und Karl Horz als Kassierer.

Im Jahre 1902 wurde Herr Lehrer Späth, der den Dirigentenstab 10 Jahre geführt hatte, versetzt. An seine Stelle trat Herr Lehrer Schmidt, der es ebenfalls verstand, die Leitung des Vereins auf beachtlicher Höhe zu halten. Durch unermüdlichen Fleiß eines jeden Sangesbruders wurden erfolgreiche Konzerte veranstaltet, die in Kreisen der Bevölkerung von Reichenborn dankbare Zuhörer fanden.

Im Jahre 1904 konnte der Verein sein 25-jähriges Stiftungsfest bei wunderschönem Wetter feiern. Das Fest wurde in den Dorfwiesen rechter Hand von der Völlergasse abgehalten. Der 2. Präsident Wagenbach begrüßte die Vereine und Festgenossen mit einer Ansprache und sprach ein Hoch auf den Kaiser aus. Die Fest Ansprache wurde von Pfarre Wenzel aus Merenberg gehalten. Eine Fahnenschleife, die von den Jungfrauen von Reichenborn gestiftet wurde, überreichte Festjungfrau Lina Peuser. Es nahmen an diesem Fest 27 Gastvereine teil. Das 25 jährige Stiftungsfest wurde zu einem großen Erfolg und ist ein Markstein in der Chronik des Vereins geworden.

Auf die friedlichen Jahre folgte 1914 der erste Weltkrieg. Mit Geselligkeit und Gesang war es nun für längere Zeit vorbei. Drei Sangesbrüder kehrten aus dem Kriege nicht wieder in die Heimat zurück.

Nach Rückkehr aus der Gefangenschaft übernahm Herr Lehrer Stahl, der den Verein seit 1904 führte, wieder die Dirigentenschaft. Im Jahre 1920 wurde zu Ehren der Gefallenen eine Gedenktafel in der Kapelle eingeweiht. Nach der Versetzung des Lehrer Stahl im Jahre 1923 wurde Herr Lehrer Karl Horz Dirigent des Vereins, der jetzt über 36 aktive Sänger verfügte. In den nächsten Jahren trat der Verein wieder öffentlich auf, veranstaltete Konzerte in der 1927 errichteten Turnhalle und nahm am verschiedenen Wertungssingen mit Erfolg teil.

Durch den Bau der Turnhalle, hatte der Verein Räumlichkeiten gefunden, wo man nach getaner Arbeit der Geselligkeit und der Harmonie des Deutschen Liedes nachkommen konnte. Besonders stellte sich der Chor in den Dienst des öffentlichen Gemeinschaftslebens und wirkte bei vielen Anlässen der Kirchengemeinde mit.

Am 13. 14. und 15. Juli 1929 feierte der Verein sein 50- jähriges Jubiläum in der Turnhalle. Zu diesem Fest wurden 56 Vereine eingeladen, von denen 34 Vereine an dem Fest teilnahmen. Die Turnhalle wurde von Reichenbornern Schulkinder wunderschön geschmückt. Unter tausenden von hängenden Rosen standen die weiß eingedeckten Tische, jeder mit Blumensträußen verziert. Über der Bühne prangte eine mit Silberbronze gestrichene 2 Meter hohe Lyra.

Der Präsident Wilhelm Otto Meuser begrüßte alle Gäste zum Festkommers. Der Jubelchor unter der Leitung ihres Dirigenten Karl Horz begrüßte alle Anwesenden mit dem Chorwerk „Willkommen all ihr lieben Gäste“ im Anschluß an den Festkommers spielte die Feuerwehrkapelle aus Weilburg zum Tanz auf.

Von 1939 bis zum 2. Weltkrieg war Lehrer Bott Chorleiter. Nach dessen Einberufung musste der Verein seine Tätigkeit einstellen.

Dann kam das Ende dieses furchtbarsten aller Kriege. Deutschland lag zertrümmert am Boden. Die Hoffnung auf eine verheißungsvolle Zukunft war gering. Aber das deutsche Lied lebte noch, man hatte es mit in die neue Zeit hinüber gerettet. Die Sangesbrüder, die aus dem Kriege und aus der Gefangenschaft zurückkehrten, mussten feststellen, dass der Verein den alten Geist und die Liebe zum Lied bewahrt hatte.

1946 wurden die Proben in vollem Umfang wieder aufgenommen. Es begann ein neuer Auftrieb innerhalb des Chores, die Zahl der Sänger wurde zusehends größer. Bald stand der Verein in gesanglicher Beziehung wieder auf voller Höhe. Um die Übungsstunden noch anregender zu gestalten, wurde neben der ersten Arbeit an der künstlerischen Gestaltung des Gesanges auch der Geselligkeit gehuldigt.

Von 1946 bis 1952 haben Herr Lehrer Schnautz, Herr Eginhard Kuhmann und Herr Lehrer Kuhmann den Chor dirigiert.

Im Jahre 1951 schaffte der Verein wieder eine neue Vereinsfahne an, die bei der Fahnenfabrik Koch in Coburg für 990 DM gekauft wurde. Die Fahnenweihe wurde in einem feierlichen Rahmen in der Turnhalle gefeiert, an der mehrere Nachbarvereine teilnahmen.

Am 1. Dezember 1952 wurde Herr Richard Jung aus Allendorf zum Dirigenten verpflichtet. Unter seiner verdienstvollen kontinuierlichen Leitung erreichte der Verein einen hohen Leistungsstand. Beachtliche Erfolge bei Wertungssingen und positive Kritiken anlässlich verschiedener Chorkonzerte dokumentieren den Erfolg der gemeinsamen Anstrengungen.

Als ein weiterer Höhepunkt der Vereinsgeschichte ist die Festveranstaltung zum 75 jährigen Bestehen des Vereins im Juli 1954 zu würdigen. An der Jubelfeier die unter der Schirmherrschaft des damaligen Jagdpächters, Herr Adolf Thumann aus Schwelm stand, nahm nahezu die gesamte Einwohnerschaft, 23 befreundete Vereine und zahlreiche Gäste teil.

Auch in den folgenden Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs und der materiellen Besserstellung war der Verein unter seinen derzeitigen Vorsitzenden, Herrn Ottmar Bußweiler, stets aktiv. Er nahm an zahlreichen Wertungssingen, Chorkonzerten und an vielen Sängerfesten in der näheren Umgebung teil. Aber auch die Geselligkeit wurde gepflegt, es wurden Ausflugsfahrten, Besuche bei befreundeten Vereinen im Bergischen Land und Familienabende abgehalten, die allen beteiligten noch in guter Erinnerung sind.

Im Jahre 1965 wurde Herr Ewald Riepel zum 1. Vorsitzenden gewählt. Das anstehende 90 jährige Bestehen feierte der MGV ,,Concordia“, im August 1969 mit einem Jubiläumskonzert im neuen Dorfgemeinschaftshaus, welches im Juli 1969 festlich eingeweiht wurde. Obwohl das Jubiläum im kleinen Rahmen unter Mitwirkung befreundeter Nachbarvereine begangen werden sollte, reichte die neue Halle kaum aus, um alle Gäste zu fassen.

1973 wurde Herr Heinz Fuhrländer mit dem Amt des 1. Vorsitzenden betraut, das er vier Jahre lang innehatte. Die im Jahre 1975 durchgeführte intensive Nachwuchswerbung war überaus erfolgreich, viele am Chorgesang interessierte Jugendliche traten dem Verein bei.

Seit dem 1. Januar 1977 leitet Herr Helmut Meuser die Geschicke des traditionsreichen Vereins.

Wie bisher, so stellt sich die Concordia auch heute in den Dienst des kulturellen Lebens unserer Gemeinde. Sie wirkt bei der Gestaltung der dörflichen festlichen und feierlichen Ereignisse mit, veranstaltet Liederabende und beteiligt sich an der Ausrichtung der Kirchweihfeste. Nach wie vor legt der Verein besonderen Wert darauf, guten Kontakt und sangesbrüderliche Freundschaft mit unseren Nachbarvereinen zu halten.

Vom 29. Juni bis zum 1. Juli 1979 feierte die „Concordia“, unter der Schirmherrschaft von Jagdpächter Willi Schüßler sein 100 jähriges Vereinsjubiläum. Zum gelingen des Festes trugen viele befreundete Vereine aus der näheren und weiteren Umgebung mit bei. Das Fest wurde unterhalb vom Dorfgemeinschaftshaus auf dem Festplatz abgehalten. Gezeichnet durch die gute Planung des Festausschusses wurde das Vereinsjubiläum ein großer Erfolg und wird den Reichenbornern in langer Erinnerung bleiben.

Im Januar 1981 übernahm Herr Werner Vorländer das Amt des Vorsitzenden. Unser langjähriger Dirigent Richard Jung, gab nach 30- jähriger Dirigententätigkeit, sein Amt im Februar 1982 aus gesundheitlichen Gründen an seinen Nachfolger Michael Poths aus Weilburg ab. Der Verein hatte seinem scheidenden Chorleiter Herrn Jung vieles zu verdanken. Aus Anerkennung für seine Verdienste wurde er zum Ehrendirigenten des Vereins ernannt.

Erstmals in der Vereinsgeschichte musste sich der Verein von seinem Chorleiter trennen. Während einer Gesangstunde kam es zwischen den Sängern und dem Chorleiter Herrn Poths zu Unstimmigkeiten über das einzuübende Lied. Die Sänger stimmten noch am gleichen Abend über eine Weiterbeschäftigung ab. Die Abstimmung ergab, das Herr Poths noch am gleichen Abend das Misstrauen ausgesprochen wurde und am selbigen Abend , den 25.Februar 1983 nach Hause geschickt wurde.

Der Ehrendirigent Herr Richard Jung übernahm wieder den Dirigentenstab bis der neue Dirigent Ulrich Diefenbach zum 1.Juni 1983 dieses Amt übernahm. Nach dem unerwartet der 1. Vorsitzende nach Nordhessen verzog, übernahm der 2. Vorsitzende Ottmar Bußweiler bis zur nächsten Jahreshauptversammlung die Vereinsgeschäfte.

In der Jahreshauptversammlung im Januar 1985 wurde Erich Meckel zum 1. Vorsitzenden gewählt. Durch die gute Schulung des Dirigenten konnte sich der Chor in seiner Leistungsfähigkeit sehr verbessern. Es wurde anspruchsvolle Chorliteratur einstudiert die bei den Zuschauern bei Auftritten sehr gut ankam. Unvergessen bleibt das wunderschöne Weihnachtskonzert das gemeinsam mit einem kleinen Streichorchester im überfüllten Dorfgemeinschaftshaus feierlich abgehalten wurde. Trotz der unverkennbaren Leistungssteigerung unter Chorleiter Diefenbach, kam es im Juni 1988 zur Trennung und Herr Thomas Meilinger aus Obertiefenbach übernahm den Chor.

Im Jahre 1988 verstarb unser Ehrenchorleiter Richard Jung, der Chor wird ihn in guter Erinnerung behalten.

Höhepunkt im Jahre 1989 war unser „kleines Jubiläum“, zum 110 jährigen Vereinsbestehens. Es wurde vom 09. bis 11 Juni im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Am Freitag den 09. Juni wurde ein Festkommers mit den Chören der Großgemeinde abgehalten. An diesem Abend wurde unser Jagdpächter Willi Schüßler, der auch Schirmherr beim 100 jährigen Vereinsjubiläum war die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Am Samstag den 10. Juni wurde ein Freundschaftssingen mit den Meilingerchören veranstaltet. Höhepunkt des Abends war die Aufführung des „Gefangenenchores von Nabuco“ der gemeinsam mit allen anwesenden Chören gesungen wurde. Der Festausklang war am Sonntag mit einem Frühschoppenkonzert mit befreundeten Chören. Im Anschluss spielte die Feuerwehrkapelle

aus Winkels zur Unterhaltung auf.

Im September 1993 wurde der Dirigent Jens Röth Nachfolger von Thomas Meilinger. Bis zu diesem Zeitpunkt sang der MGV „Concordia“ noch eigenständig als Männerchor. Bedingt durch den rückläufigen Leistungsstand und fehlenden Nachwuchs in den einzelnen Stimmen, wurde beschlossen, daß ab sofort die Chorproben und Auftritte gemeinsam mit dem Frauen und Mädchenchor stattfinden. Dieser Entschluss wurde bei einigen männlichen Sängern sehr bedauert. Die Details der zukünftigen Zusammenarbeit wurden von den Vorständen beider Vereine festgehalten und auf den jeweiligen Jahreshauptversammlungen genehmigt.

Im November 1994 mussten wir unerwartet Abschied von unseren Ehrenvorsitzenden Ottmar Bußweiler nehmen.

Sehr bedauernswert fanden es die Sängerinnen und Sänger, daß wir uns Ende 1995 von unseren Chorleiter Jens Röth trennen mussten, der aus persönlichen Gründen dieses Amt niederlegte.

Anfang 1996 übernahm Herr Peter Merget die Dirigentschaft des Vereins Im Jahre 1999 feierte der Verein seinen 120. jährigen Geburtstag über drei Tage im Dorfgemeinschaftshaus. Zu diesem Anlass besuchten viele Vereine die Festveranstaltungen. Die Festansprache hielt Ehrenbürgermeister und Ehrenmitglied Erich Meuser, er ließ die Vereinsgeschichte noch einmal Revue passieren. Er merkte an, daß ein Leben in der Gemeinde ohne einen solchen Verein nicht denkbar sei.

Schon wieder stand ein Dirigentenwechsel dem Verein bevor. Herr Peter Merget legte zum Jahresende 1999 sein Amt aus persönlichen Gründen nieder. Ab Januar 2000 konnte Herr Harald Mehr aus Barig Selbenhausen als Chorleiter für den Verein gewonnen werden. Alle Sängerinnen und Sänger waren sehr erfreut, dass er sich dazu bereit erklärte.

Im Februar 2000 gab es in der langjährigen Vereinsgeschichte der „Concordia“ eine große Veränderung. Die „Concordia“ und der Frauen und Mädchenchor schlossen sich in einer Außerordentlichen Hauptversammlung am 4. Februar 2000 zu einem Verein zusammen. Der neue Vereinsname lautet:

Gemischter Chor „Concordia“ 1879 Reichenborn e.V.

In dieser Versammlung mußte auch ein neuer Vereinsvorstand gewählt werden, gewählt wurden:

1.Vorsitzender    Erich Meckel

2.Vorsitzende     Monika Laugwitz

Kassierer           Ernst Weißmüller

Schriftführer       Jürgen Hahn

Die Vereinssatzung musste in den § 1, 3 und 15 in seiner Form geändert werden. Der neu gewählte Vereinsvorstand war froh das der Zusammenschluss der beiden Vereinen so reibungslos von statten ging.

Der 1. Vorsitzende Erich Meckel legte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als Vorsitzender zum Jahresende 2001 nieder. Die Vereinsmitglieder bedauerten diesen Entschluss sehr und ernannten ihn für seine Verdienste im Jahre 2003 zum Ehrenvorsitzenden.

Die weiteren Vereinsgeschäfte übernahm die 2. Vorsitzende Monika Laugwitz bis zur Jahreshauptversammlung im Januar 2003. In dieser Jahreshauptersammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt, der sich wie folgt zusammensetzte:

1.Vorsitzender    Volker Bußweiler

2.Vorsitzender    Arno Herget

Kassiererin        Monika Laugwitz

Schriftführer       Jürgen Hahn

Der neu gewählte Vereinsvorstand übernahm die Vereinsgeschäfte und die anstehende Planung für das 125. jährige Vereinsjubiläum im Jahre 2004. Das Vereinsjubiläum soll im Juni auf mehrere Tage verteilt im Dorfgemeinschaftshaus abgehalten werden.

Nach wie vor legt der Verein besonderen Wert darauf, guten Kontakt und sangesbrüderliche Freundschaft mit unseren Nachbarsvereinen zu halten. Die langjährige Tradition unseres Vereins wird uns Verpflichtung sein, den Chorgesang weiter zu pflegen und zu erhalten.

Der im Januar 2003 gewählte 1.Vorsitzende Volker Bußweiler, legte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt Ende 2007 nieder. In der folgenden Jahreshauptversammlung 2008 konnte kein neues Vereinsoberhaupt gefunden werden. Erst in der außerordentlichen Mitgliederversammlung, wurde der aktive Sänger Peter Laugwitz zum 1.Vorsitzenden gewählt. Noch in diesem Jahr, absolvierte der Chor ein Ehrungskonzert für die Frauen, die 1958 den Frauen und Mädchenchor gründeten und ehrten Sie durch den Hessischen Sängerkreis mit Urkunde und Ehrennadel.

Quelle : Vereinschronik und Protokollbuch